Conversion-Kampagnen

Conversion-Kampagnen helfen dir, Aktionen auf deiner Webseite zu fördern, die vom Pinterest-Tag erfasst werden. Conversion-Kampagnen können mit Checkout-, Registrierungs-, Lead- und „In den Warenkorb legen“-Events verwendet werden. Wähle aus, welche Art der Conversion du fördern möchtest, und gib die durchschnittlichen Ziel-CPA und das Budget an, dann optimieren wir deine Ausgaben entsprechend.

Conversion-Kampagne vorbereiten

Führe die unten aufgeführten erforderlichen Schritte aus, um eine Conversion-Kampagne durchzuführen:

  1. Fang damit an, das Pinterest-Tag auf deiner Webseite zu platzieren.

  2. Vergewissere dich, dass du zumindest eines der folgenden unterstützen Events erfasst: Checkout, „In den Warenkorb legen“, Registrierung oder Lead.

  3. Sobald ein erfolgreiches Event ausgelöst wird, kannst du eine Conversion-Kampagne starten.

Falls deine Kampagne nicht mehr läuft, vergewissere dich, dass das Pinterest-Tag richtig funktioniert und dein CPA-Ziel hoch genug angesetzt ist, damit deine Anzeigen geschaltet werden.

Falls du die Voraussetzungen nicht erfüllst, implementiere das Pinterest-Tag oder verwende ein anderes Kampagnenziel.

Lernmodus

Wenn du eine Conversion-Kampagne erstellst, zeigen wir die Anzeigen verschiedenen Nutzertypen, um herauszufinden, wer die höchste Conversion-Wahrscheinlichkeit aufweist. Dieser anfängliche Prozess wird als Lernmodus bezeichnet. Während dieser Phase kann es bei der Kampagne zu Schwankungen der Performance kommen.

Sobald der Lernmodus abgeschlossen ist und wir genug Daten haben, zeigen wir die Anzeigen den Nutzern mit der höchsten Conversion-Wahrscheinlichkeit. Ab diesem Zeitpunkt sollte sich die Performance der Kampagne stabilisieren und du kannst Änderungen vornehmen. Wir raten dringend davon ab, Änderungen an der Conversion-Kampagne vorzunehmen, bevor der Lernmodus abgeschlossen ist, da er sonst zurückgesetzt wird und mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Zur Optimierung der Kampagnenperformance empfehlen wir, höchstens zweimal pro Woche Änderungen vorzunehmen. Lass der Kampagne 3 bis 5 Tage Zeit, um sich nach Änderungen neu zu kalibrieren, zu lernen und anzupassen, damit wir die besten Ergebnisse erzielen können. Du bekommst eine bessere Vorstellung von der tatsächlichen Kampagnenperformance, wenn du sie nicht täglich, sondern wöchentlich oder monatlich analysierst.

Conversion-Kampagne erstellen

Conversion-Kampagne in Ads Manager erstellen

  1. Als Erstes erstellst du eine Kampagne.

  2. Wähle als Kampagnenziel die Option „Conversions“. Falls die Option ausgegraut ist, erfüllst du die Voraussetzungen nicht.

  3. Gib die Details deiner Kampagne ein und klicke dann auf „Weiter“, um eine Anzeigengruppe einzurichten.

  4. Fülle im Abschnitt „Optimierung und Auslieferung“ die folgenden Felder für die Kampagnenoptimierung aus: „Pinterest-Tag“, „Conversion Event“, „Conversion-Fenster“ und „Durchschnittliche Ziel-CPA“.

  5. Schließe die Einrichtung der Anzeigengruppe ab und klicke dann im linken Menü auf „Anzeigen“ oder scrolle nach unten, um Pins für deine Anzeigengruppe auszuwählen.

     

Conversion-Kampagne im Bulk Editor erstellen

  1. Als Erstes erstellst du eine neue Bulk Editor-Kampagne oder klonst eine bestehende Kampagne. Nach den für die Conversion-Optimierung spezifischen Feldern kommen die folgenden Spalten:

  2. Führe die normale Bulk Editor-Einrichtung durch und fülle dabei die folgenden Felder für die Conversion-Optimierung aus: Campaign objective (Kampagnenziel), Goal Value (Zielwert), Conversion Tag ID (Conversion-Tag-ID), Conversion Event und Attribution Windows (Attributionsfenster).

Conversion-Fenster auswählen

Mit Conversion-Fenstern teilst du uns mit, welche Conversion-Daten verwendet werden sollen, wenn wir Nutzern Anzeigen einblenden. Sie werden also zur Optimierung verwendet.

Bei Attributionsfenstern hingegen geht es um die Messung des Wertes: Sie sagen uns, welche Conversions du benötigst, um deine geschäftlichen Ziele zu erreichen.

Sowohl Conversion-Fenster als auch Attributionsfenster werden über ein Lookback-Fenster (Zeit vom Conversion Event zum Anzeigen-Event) und als Anzeigeninteraktionstyp (nach Klick, nach Interaktion oder nach Anzeige) ausgedrückt. Wir verwenden folgende Lookback-Fenster: 30 Tage, 7 Tage und 1 Tag.

Beachte bei der Auswahl des Fensters Folgendes:

  • Kaufzyklus deines Unternehmens: In der Regel werden preisgünstigere (bzw. einfachere) Produkte schneller gekauft als höherpreisige (bzw. langlebige/luxuriöse) Artikel. Bei Produkten, bei denen es länger dauert, bis der Kauf beschlossen wird, ist es besonders wichtig, ein längeres Fenster zu wählen.

  • Abgleich mit Messattributionsfenstern: Wir empfehlen, Conversion- und Attributionsfenster so genau wie möglich anzupassen. Wenn du bereits ein Attributionsfenster gewählt hast, das für dein Unternehmen geeignet ist und wir kein passendes Conversion-Fenster anbieten, ist das kein Grund zur Sorge. Wähle einfach dasjenige, das dir am besten passt!

  • Art der Nutzung von Pinterest durch die Nutzer: Einige Nutzer melden sich zwar täglich oder sogar mehrmals täglich an, aber die Nutzungsmuster von Pinterest sind im Allgemeinen tiefer und seltener als bei sozialen Netzwerken und Messengern. Das Betrachten von Inhalten ist auch üblicher als das Klicken auf Inhalte, daher ist die Bewertung von Aufrufen an die Skalierbarkeit gebunden.

  • Conversion-Volumen: Gewährleiste, dass dein Conversion-Fenster genügend Optimierungs-Events enthält, um effektiv zu sein. Normalerweise sind 50–200 Conversions pro Woche ausreichend, damit unser Bereitstellungssystem lernen kann, wem es Anzeigen am ehesten zeigen soll. Natürlich gilt: Je mehr Conversions, desto besser, solange sie einen erheblichen Geschäftswert haben.

Empfehlungen

  • Verwende so wenig Kampagnen und Anzeigengruppen wie möglich, um eine möglichst einfache Struktur zu verwalten und deutlichere Ergebnisse zu liefern.

  • Gestalte das Targeting bei der Erstellung von Anzeigengruppen so allgemein wie möglich, um zu gewährleisten, dass deine Anzeigen möglichst vielen Nutzern mit einer hohen Conversion-Wahrscheinlichkeit gezeigt werden.

  • Nutze in deinen Anzeigen kreative Inhalte, die Nutzer dazu ermuntern, mit deiner Webseite zu interagieren, nicht nur Inhalte, die die Brand Awareness fördern sollen.

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